Wie ein einziger Moment mein männliches Wesen aus dem Tiefschlaf holte (+ 4 der stärksten männlichen Fähigkeiten)

 

Was einen Mann wirklich ausmacht? Keine Ahnung! Aber ich bin einer…

und das muss genügen!

Das kann ich heute, rund 12 Jahre nach meiner – ich nenne es mal Erleuchtung – behaupten. Bis es aber so weit kommen konnte, musste ich einige Täler und viele Ups and Downs der Selbsterkenntnis durchgehen.

Heute ist die Erkenntnis „Ich bin ein Mann und das muss genügen!“ ein riesiges Erfolgserlebnis. Doch es reicht nicht einfach nur, diesen einen Satz wie ein Mantra täglich zu wiederholen. Ich musste diesen Satz leben, bis er sich so tief in mein innerstes Wesen eingeprägt hat, dass ich ihn mit einer solchen Selbstverständlichkeit sagen kann.

Heute ist mir bewusst, dass (fast) jeder Schritt, den ich auf meiner Reise bewusst oder unbewusst durchlebt habe, kein Schritt „in Richtung“ Männlichkeit war, sondern dass jeder Schritt in Wahrheit der Inbegriff wahrer Männlichkeit gewesen ist.

Und das ist es, was ich dir in diesem Blogartikel näher bringen möchte.

Auf den Punkt gebracht:

  • Wie ein einziger Moment meine Männlichkeit aus dem Tiefschlaf holte
  • Wie ich dank meines männlichen Selbstbewusstseins glücklicher wurde
  • Wie ich dank meines männlichen Selbstbewusstseins mehr und interessantere Frauen kennen lernen konnte
  • Und wie sich daraus meine Mission entwickelte, die heute das tragende Momentum (wenn nicht sogar das Perpetuum mobile) meiner Männlichkeit darstellt

Lass mich mit dir meine Erfahrungen teilen… Und wer weiß, vielleicht, ist die eine oder andere Erkenntnis auch für dich dabei!

 

Frauen kennen lernen – Aber ich doch nicht?

Wie viele Männer, hatte auch ich das Problem, dass ich einfach keine Frauen kennen lernen konnte. Frauen waren ein riesiges Mysterium und ich wuchs seit dem Zeitpunkt, ab dem ich an das weibliche Geschlecht denken kann, mit dem Glaubenssatz auf, dass es nur bestimmten Männern vergönnt war, heiße und interessante Frauen kennen zulernen.

Puh…

Bis ich 19 war, musste ich mich mit diesem Gedanken tief im inneren rumschlagen. Dates? Fehlanzeige? Tolle Frauengeschichten? Nicht mit mir?

Nervenkitzel, weil ich eine tolle Frau nach der Nummer gefragt habe? Lieber wäre ich gestorben!

Ich sah zu, wie mehrere meiner Freunde, mit Mädchen und Frauen in Kontakt kamen und davon berichteten. Die einen haben eine wundervolle Beziehung, die anderen unheimlichen Spaß mit mehreren Frauen.

Ich wollte langsam nicht mehr zu der Sorte gehören, die nur doof herumschaut und leer ausgeht!

Es war ein ganz normaler Arbeitstag in der Lackiererei wo ich im 2 Lehrjahr war, als ich mit einem guten Arbeitskollegen in der Mittagspause über das Leben philosophierte. Auch Frauen waren ein Thema. Bis er etwas sagte, was mein Leben vollkommen auf den Kopf stellte.

Ich meine, das, was er gesagt hat, wissen heutzutage sehr viele Männer. Es ist in gewisser Weise ein offenes Geheimnis, doch in diesem Moment habe ich es so tief in mir drin gefühlt, dass es mich nicht mehr losgelassen hat.

Er sagte(ungefähr in diesem Wortlaut): „Harry, du bist einfach viel zu nett zu den Frauen. Wenn sie dich sehen, wissen sie direkt, dass sie mit dir machen können, was sie wollen. Wenn du irgendwann mal bei einer landen möchtest, musst du zu den Frauen unfreundlich sein. Das macht dich interessant.“

Damals war ich baff! Wie können Frauen Interesse an einem Mann haben, der zu ihnen unfreundlich ist? Natürlich war mir klar, dass ich Frauen nicht schlagen, anschreien oder verarschen sollte, doch so ganz begriffen hatte ich es noch lange nicht.

 

Von der inneren Erkenntnis ins machen kommen

Das, was mein Kollege sagte, war noch nicht meine Erkenntnis. Aber seine Aussage verhalf mir dazu. Denn als ich von der Arbeit nach Hause ging, schmiss ich meinen PC an und fing an lauter Zeug zum Thema Flirten, Daten usw. zu googeln. Ein Stein kam ins Rollen und ich erkannte, noch in der Theorie, dass ich im Umgang mit Frauen einiges verkehrt machte… einiges.

Wer das Internet kennt, weiß, dass sich dort haufenweise Tipps zum Thema „Frauen ansprechen“ tummeln. All diese Tipps befürworteten die Aussage meines Kollegen.

„Das Geheimnis, um für Frauen interessant zu wirken, liegt darin, dass man ihr nicht das Gefühl gibt, ein Hampelmann zu sein.“

Das tut man, indem man eine gewisse Spannung aufbaut und der Frau vermittelt, dass man nicht so leicht zu haben ist. Ihr sofort das Herz auszuschütten und sie wie einen Engel auf Erden zu behandeln ist da kontraproduktiv. Dies war ein Meilenstein, denn mit der Zeit kam es wirklich dazu, dass sich Frauen für mich interessierten.

Das Ganze brachte mich „glücklicherweise“ zu einer großen Frage: „Warum habe ich überhaupt den Hang dazu, zu jeder Frau unglaublich nett zu sein und auf diese Weise ihre Aufmerksamkeit zu gewinnen.“

Die Antwort war nicht angenehm, denn letztendlich war der tiefe innere Grund, dass ich mich als Mann nicht komplett fühlte und das innere Mindset hatte, dass man mich gar nicht erst wahrnimmt, wenn ich nicht lieb und nett zu Frauen bin. Ich war auf positives Feedback einer Frau angewiesen…

Warum war ich darauf angewiesen? Weil tief in mir drin ein kleiner Junge war, der kein bisschen Selbstliebe und somit auch extrem wenig Selbstbewusstsein in sich trug.

Männer, die es nicht nötig haben, zu Frauen zwanghaft nett zu sein, sind selbstbewusster und somit attraktiver. Denn sie brauchen die Aufmerksamkeit der Frauen nicht, um sich gut zu fühlen.

Diese Erkenntnis bracht mich dazu, tiefer zu gehen, als mein Verhalten bloß auf der Oberfläche zu verändern. Ich begann, mich mit mir und meiner tiefen Männlichkeit auseinanderzusetzen, indem ich eine Liebe zu mir selbst entwickle.

Das war nun der Moment, an dem ich mich zwar hundsmiserabel gefühlt habe, aber gleichzeitig mein männliches Wesen in mir aufkeimen sah (im Nachhinein betrachtet).

 

Allein der Schritt der Selbsterkenntnis war männlich

Mit all dem, was ich damals in der kurzen Zeit durchlebt hatte, wird eines noch nicht klar. Auf der Suche nach der tiefen Männlichkeit in mir, habe ich bereits schon etwas getan, was den tiefen Kern meiner Männlichkeit entfachte.

Ich sah ein Problem, übernahm Verantwortung und löste es instinktiv. Das geschah vor allen Dingen dadurch, dass ich meine Komfortzone erweiterte und immer wieder neue Erfolge in der Praxis feierte. Angetrieben von dem Willen, meine Liebe zu mir selbst herzustellen, löste ich alte Verhaltensmuster und traute mich darüber hinaus, Frauen direkt anzusprechen.

Je mehr ich beides tat, desto mehr Frauen lernte ich kennen. ABER: Desto mehr Körbe kassierte ich! Doch sie taten immer weniger weh. Sie konnten immer weniger mein Selbstvertrauen zerstören. Mein männliches Selbstverständnis beeinflusste mein Umgang mit Frauen auf subtile und dennoch dramatische Weise. Meine innere Einstellung zog Frauen wie ein Magnet an.

Das hört sich in diesem Text alles sehr einfach an, doch steckte dahinter ein Prozess, der über Jahre ging. Damit sich meine Männlichkeit in Bezug auf alle Bereiche meines Lebens entwickeln konnte, musste ich durch Ups and Downs gehen.

 

Diese typisch männlichen Eigenschaften haben mir dabei geholfen, sowohl im Business, als auch in der Beziehung zu Frauen besser zu werden

Im Nachhinein betrachtet, bin ich glücklich, all das erlebt zu haben und nun darüber berichten zu können. So kann ich nicht nur behaupten, dass ein Mann anfangen soll, sich selbst zu lieben und sein Verhalten zu Frauen attraktiver zu gestalten. Ich kann auch noch erklären, welche Eigenschaft dazu aus meiner Sicht am wichtigsten ist.

Die Frage ist ja nicht nur: Wie werde ich attraktiver für Frauen bzw. was genau ist Männlichkeit? Sondern: mit welchen aktiven Handlungen erreiche ich das?

Lass mich dir nun sagen, welche Eigenschaften mir als Mann geholfen haben:

 

 

  1. Die Fähigkeit zur Selbsterkenntnis

Es ist wichtig, dass man sich nicht vor unangenehmen Wahrheiten, die einen selbst betreffen, versteckt, sondern dass man sich ihnen stellt und sie beobachtet, analysiert und akzeptiert.

Ich musste akzeptieren, dass ich 0 Selbstvertrauen hatte. Später ging es zusätzlich darum, zu erfahren, wieso ich kein Selbstvertrauen und keine Selbstliebe hatte. Wie genau ich damit umgegangen bin, würde jedoch den Rahmen des Textes sprengen.

 

  1. Die Fähigkeit zu handeln, auch wenn es unangenehm wird

Wir alle schauen uns Tipps im Internet an, wie wir Frauen ansprechen können. Am Abend vor dem Laptop fühlen wir uns nun groß und als Experte… Wenn wir eine Frau tatsächlich sehen, ist das ganze emotionale hoch vorbei und wir verkriechen uns. Es wird nicht einfach sein, den Arsch hoch zu bekommen und eine Frau anzusprechen.

Was dir aber helfen kann, ist, dass du in dem jeweiligen Moment ganz bewusst deine Angst beobachtest, sie dir vor Augen führst und dann darüber lachst. In diesem Moment ist dieser Nervenkitzel sogar wirklich schön…

Er zeigt dir, dass du lebst, Mann!

 

  1. Sich seinem Ego bewusst werden

Viele Dinge, die wir im Alltag tun oder eben nicht tun, tun wir aufgrund unseres Egos. Wir wollen uns nicht blamieren, wir wollen stark wirken und, und, und.

Das Ego ist ein gutes Werkzeug, allerdings kann es ebenso kontraproduktiv sein. Erforsche tief in dir, was eigentlich dein Ego ist und erkenne, wann es zu dir spricht. Oft ist es einfach nur ein Mantra, was sich aufgrund deiner Erziehung oder Erfahrungen ständig wiederholt, jedoch keineswegs auf die jetzige Situation anwendbar ist.

 

  1. Schmerz bringt dich weiter, also lass ihn zu

Du wirst auf deiner Reise, wenn du dich ihr denn annehmen solltest, sehr viele Hochs und Tiefs haben. Das wird sich ohnehin nicht vermeiden lassen. In den Phasen des Schmerzes wirst du dich elend fühlen, allerdings bergen diese Phasen das größte Potenzial, noch stärker und noch selbstbewusster zu werden. Daher lasse deinen Schmerz zu, denn er bringt dich weiter.

 

Die Mission, die mich antreibt!

Heute bin ich knapp über 30 und kann auf eine lange Zeit zurückschauen. Dank meiner Erfahrungen ist es mir möglich, auch anderen Männern zu helfen und ihnen besonders im Umgang mit Frauen Unterstützung zu leisten.

Aus meiner Lebensgeschichte und aus meiner Erfahrung hat sich letztendlich eine Mission gebildet, die heute das tragende Momentum meiner Männlichkeit darstellt. Ich bin froh über meinen Weg und liebe es, die Tipps, die ich umsetzen konnte, weiterzugeben.

Wie ich bereits von vielen anderen Coaches gelernt habe, ist eine Mission der wichtigste Aspekt der Männlichkeit! Männer, die für etwas brennen und sich einer Sache so sehr hingeben, entfachen ganz automatisch ihre tiefe Männlichkeit!

Auf meinem Blog und durch meine Inhalte, helfe ich bereits vielen Männern und merke zunehmend, wie die Mission Teil von mir wird. Ich hoffe, dass ich dich mit auf die Reise nehmen darf!

 

 

Meine Inspiration für diesen Artikel habe ich aus der Blogparade von den Jungs von Männlichkeit-stärken.de genommen! (http://www.maennlichkeit-staerken.de/mann-sein/maennlichkeit/).

 

 

Das war also meine Geschichte, und wie du gemerkt hast, hat jeder sein Leben selbst in der Hand. Wenn du weitere Anregungen rund um die Themen Selbstbewusstsein, Frauen ansprechen und Männlichkeit stärken brauchst, dann schau einfach hier unten nach. Diese Beiträge werden dein Leben auf eine neues Level bringen. Lass dich einfach davon inspirieren und erlange ein völlig neues Bewusstsein.